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ERDPROZESSION 1 + Mikrolabor 1: EXPANDED GARDEN // COMMON ROOMS

So, 24. Sep 2023

15:00—18:00 Uhr

@Marina ⛱

Mikrolabor 1:

13:00 Ankunft // Erdprozession 1

15:00 - 18:00 Fermentationsworkshop

Am ersten Tag der Erdprozession werden die Feldfrüchte, Kräuter und Heu vom Feld der LaaerBergBauerInnen, der Kleinen Stadtfarm, der City Farm und dem Kinogarten eingesammelt und mit Lastenfahrrädern zum Praterstern gebracht. Daraus entsteht ein kollektives Mapping zu , welches Wege nachzeichnet und kartographiert. Dieser Prozess wird filmisch/fotografisch (Stop-Motion) begleitet und dokumentiert. Die Lebensmittel werden im Laufe der kommenden Tage auf unterschiedliche energieautarke Weise verarbeitet und degustiert.

15:00 - 18:00 Fermentationsworkshop

Für Mitglieder von benachbarten Organisationen im Umkreis von 30 Rad Minuten und interessierte Anrainer:innen.Wir widmen uns drei Stunden der milchsauren Fermentation. Wir starten mit einer Verkostung, sprechen über alles, was für die Praxis wichtig zu wissen ist. Jede*r setzt ein Glas mit selbst gebrachten Zutaten und Gläsern an und nimmt dieses mit nach Hause. Zusätzlich produzieren wir für die Ausstellung ein großes Glas Tomatensalsa.. Anschließend tauschen wir uns in einer Ideenwerkstatt aus.

Anmeldung bis spätestens Fr. 22.9. an [email protected]

Jede*r bringt bitte mit:

mind. 1 kg Gemüse und Gewürze, Kräuter nach Wahl (Kraut, Karotten, Rüben, Zwiebel, Chinakohl, Sellerie oder Tomaten mit ein wenig Zwiebel)

1 Schneidbrett und Messer

1 Schüssel in der Größe einer durchschnittlichen Mixerschüssel

Als Zubehör:

entweder ein Bügelglas (1 Liter) oder Weck- oder Rexglas (850 ml)

nur im Notfall ein größeres Schraubglas (Honig- oder Gurkenglas mind. 770ml)

Vor Ort wird es wiederverwendbare Beschwerer-Kits und das Buch „Geschmacksrevolution Fermentieren“ zu erwerben.

https://www.blubbergarten.work

Expanded Garden

Das langjährige Projekt Expanded Garden besteht aus einer Reihe von künstlerischen Interventionen, so genannten Mikrolaboren, die mit den Wechselbeziehungen und möglichen Verbindungen von place-based education, kollaborativer Umweltpraktiken und neuen Fragen von Commoning experimentieren. Ausgehend von der Annahme, dass Lernen in jedem Moment und überall stattfinden kann, bilden die Mikrolabore ein erweitertes Territorium,- einen Ort der spielerischen und performativen Auseinandersetzung mit dem städtisch-ländlichen Raum. Ein Ziel dieser poetischen Grundlagenforschung besteht darin, unser tägliches öko-soziales Verhalten zu reflektieren und dabei neue Verknüpfungen herzustellen.

Das Kunstkollektiv von Irene Lucas und Christoph Euler entwickelt bei ihren Interventionen nomadische learning spaces zu Themen wie der 15min Stadt, energieautarkem Kochen, aber auch kollektiven Mappings. Ihre partizipatorischen Interventionen entwickeln sie an der Schnittstelle von bildender Kunst, alternativen Ansätzen von öko-sozialer Vernetzung und neuen Formen von Vermittlung. Sie arbeiten zumeist sehr ortsbezogen, transdisziplinär und multimedial in Workshop Formaten und aktivieren dabei neue urbane Zusammenhänge und Fragestellungen. Kooperationen u.a.: Art Space toZOMIA, OIKODROM, Gartenpolylog, LaaerBergBauerInnen, eduLANDs for transitions (ERASMUS+), DanUrb, Raw Matters, Raum für Nachhaltigkeit /Angewandte, Festival der Regionen und Manifesta8.