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ERDPRZOZESSION 2: EXPANDED GARDEN // COMMON ROOMS

Sat, 30. Sep 2023

12:30 Uhr

@Deck Terrasse

Erdprozession 2

Veranstaltung findet nicht im Flucc statt.

12:30 TREFFPUNKT LaaerBergBauerInnen Parkanlage Löwygrube, 1100 Wien

http://www.lbb.wien/

14:00 Start in Richtung das LOT, Ankerbrotfabrik, Absberggasse 35 - 37, 1100 Wien

18:00 Higuerias terrAtravesa, art space toZOMIA, Bloch Bauer Promenade 22

Vom Feld des Gemeinschaftsgarten Projekts der Laaerberbäuer:innen wird die Erdprozession zur Ankerbrotfabrik führen, die gerade von einer Produktionsstätte sich in ein großes Immobilienprojekt verwandelt. Schließlich werden wir im Art Space toZOMIA (tozomia.net) landen, einer offenen Kulturplattform, wo auch die Solarmanufaktur beheimatet ist.

Die Erdprozession lehnt sich - passend zum September - an diverse Prozessionen zum Erntedank an.

In Analogie dazu wollen die LaaerBergBäuerinnen den Wert, der Lebensmittel und der Erde, die diese hervorbringt aufzeigen und im Rahmen eines Umzugs „debattieren“.

In einem feierlichen Umzug wollen wir die wandelnden Bedingungen, in denen in den letzten 150 Jahren Lebensmittel für unsere Stadt produziert wurden, sichtbar machen. Wir wollen an wenig beachteten, aber historisch bedeutsamen Orten Station machen, welche in eindrücklicher Weise diese Transformationsgeschichte (von kollektiv organisierter Subsistenzwirtschaft, über die Lebensmittelindustrialisierung und damit einhergehenden neuen Arbeiter-Freizeitkultur, der voranschreitenden Landversiegelung für Automobilität und Wohnbau bis zum bedrohlich vergeudenden Umgang mit Ressourcen) erzählt.

toZOMIA – Plattform für die Entwicklung widerständiger Praktiken in Kunst und Leben.

Das Kollektiv von toZOMIA schafft Raum für Kunst in Verbindung mit neuen urbanen Ökologien und einem mikropolitischen Aktionismus des Alltags. Wir beschäftigen uns auf transdisziplinäre Weise mit installativen und kollaborativen Formaten. In welcher Weise kann Kunst als gesellschaftlicher Sensor und Verstärker wirken für eine widerständige und kritische Auseinandersetzung mit destruktiven Prozessen und exzessivem Gebrauch von lebenswichtigen Ressourcen auf globaler, ebenso wie lokaler Ebene? Wie projiziert Kunst seine utopischen Möglichkeiten und entwirft alternative Methoden hinsichtlich einer Praxis, die tatsächlich versucht, das eigene Umfeld und damit den öffentlichen Raum einzubeziehen?

toZOMIA wurde im Herbst 2019 von Daniel Aschwanden, Hongwei Duan, Irene Lucas und Christoph Euler gegründet und verwandelt sich beständig.

https://tozomia.net/

https://www.instagram.com/tozomia_art/

Expanded Garden

Das langjährige Projekt Expanded Garden besteht aus einer Reihe von künstlerischen Interventionen, so genannten Mikrolaboren, die mit den Wechselbeziehungen und möglichen Verbindungen von place-based education, kollaborativer Umweltpraktiken und neuen Fragen von Commoning experimentieren. Ausgehend von der Annahme, dass Lernen in jedem Moment und überall stattfinden kann, bilden die Mikrolabore ein erweitertes Territorium,- einen Ort der spielerischen und performativen Auseinandersetzung mit dem städtisch-ländlichen Raum. Ein Ziel dieser poetischen Grundlagenforschung besteht darin, unser tägliches öko-soziales Verhalten zu reflektieren und dabei neue Verknüpfungen herzustellen.

Das Kunstkollektiv von Irene Lucas und Christoph Euler entwickelt bei ihren Interventionen nomadische learning spaces zu Themen wie der 15min Stadt, energieautarkem Kochen, aber auch kollektiven Mappings. Ihre partizipatorischen Interventionen entwickeln sie an der Schnittstelle von bildender Kunst, alternativen Ansätzen von öko-sozialer Vernetzung und neuen Formen von Vermittlung. Sie arbeiten zumeist sehr ortsbezogen, transdisziplinär und multimedial in Workshop Formaten und aktivieren dabei neue urbane Zusammenhänge und Fragestellungen. Kooperationen u.a.: Art Space toZOMIA, OIKODROM, Gartenpolylog, LaaerBergBauerInnen, eduLANDs for transitions (ERASMUS+), DanUrb, Raw Matters, Raum für Nachhaltigkeit /Angewandte, Festival der Regionen und Manifesta8.