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ERDPROZESSION 3: EXPANDED GARDEN // COMMON ROOMS

So, 01. Okt 2023

14:00 Uhr

@↥ Deck + Terrace ⛱, ↥ Deck Terrace ⛱

ERDPROZESSION 3 zur kleinen STADTFARM

FAHRRADTOUR und kollektive U-Bahnfahrt mit OBJEKTEN

14:00 Treffpunkt Flucc

15:00 Führung in der kleinen Stadtfarm // Salettl + Cafe // Garten

Kleine Stadtfarm, Naufahrtweg 14a, 1220 Wien

Die Erdprozession wird uns vom Flucc ausgehend zur KLEINEN STADT FARM in der Lobau führen. Wir werden uns mit Fahrrädern und Lastenfahrrädern dorthin bewegen, damit wir die beiden Räume miteinander verbinden können. Auch eine kollektive U-Bahnfahrt mit anschließendem Fußweg wird angeboten. Dabei werden dann auch die während der Woche entstandenen Objekte sein. Im Anschluss wird es eine Führung zur KLEINEN STADT FARM vor Ort geben.

Kleine Stadt Farm

Die KLEINE STADT FARM ist ein Zusammenschluss von rund 20 ökologischen und sozialen Organisationen und Kulturschaffenden, mit rund 500 Beteiligten und somit das größte Urban Farming Projekt Österreichs. Hier wird gemeinsam verwaltet, bespielt und bewirtschaftet. Das meiste davon passiert mit großem ehrenamtlichem Engagement.

Expanded Garden

Das langjährige Projekt Expanded Garden besteht aus einer Reihe von künstlerischen Interventionen, so genannten Mikrolaboren, die mit den Wechselbeziehungen und möglichen Verbindungen von place-based education, kollaborativer Umweltpraktiken und neuen Fragen von Commoning experimentieren. Ausgehend von der Annahme, dass Lernen in jedem Moment und überall stattfinden kann, bilden die Mikrolabore ein erweitertes Territorium,- einen Ort der spielerischen und performativen Auseinandersetzung mit dem städtisch-ländlichen Raum. Ein Ziel dieser poetischen Grundlagenforschung besteht darin, unser tägliches öko-soziales Verhalten zu reflektieren und dabei neue Verknüpfungen herzustellen.

Das Kunstkollektiv von Irene Lucas und Christoph Euler entwickelt bei ihren Interventionen nomadische learning spaces zu Themen wie der 15min Stadt, energieautarkem Kochen, aber auch kollektiven Mappings. Ihre partizipatorischen Interventionen entwickeln sie an der Schnittstelle von bildender Kunst, alternativen Ansätzen von öko-sozialer Vernetzung und neuen Formen von Vermittlung. Sie arbeiten zumeist sehr ortsbezogen, transdisziplinär und multimedial in Workshop Formaten und aktivieren dabei neue urbane Zusammenhänge und Fragestellungen. Kooperationen u.a.: Art Space toZOMIA, OIKODROM, Gartenpolylog, LaaerBergBauerInnen, eduLANDs for transitions (ERASMUS+), DanUrb, Raw Matters, Raum für Nachhaltigkeit /Angewandte, Festival der Regionen und Manifesta8.