78. Netzpolitischer Abend AT

Mo, 02. Nov 2026

18:30 Uhr

@Deck

78. NETZPOLITISCHER ABEND AT AM 02.11.2026 IM FLUCC: _DIGITALE
SOUVERÄNITÄT – SIND WIR DIESMAL VORBEREITET?_

Wackelnder Datentransfer in die USA, Open Source und europäische
digitale Infrastrukturen. Digital souverän statt abhängig und bequem?
Wo stehen wir und was können wir überhaupt tun?

Mit dem österreichischen Bundesheer oder dem Land Schleswig-Holstein
setzen öffentliche Einrichtungen bewusst auf Open Source und versuchen,
ihre Abhängigkeit von einzelnen großen Anbietern zu reduzieren.
Müssen insbesondere öffentliche und öffentlich-rechtliche
Einrichtungen heute nicht schon aus Sicherheits- und Resilienzgründen
(NIS2) überlegen, zumindest eine unabhängige Open-Source-Alternative
als Rückfallebene aufzubauen?

Datum
02.11.2026
Montag

Uhrzeit
19:00
Einlass ab 18:30

Ort
FLUCC Wien
Praterstern 5, 1020 Wien

Podiumsgäste
Nicolas Stocker - Österreichisches Bundesheer

Das österreichische Bundesheer hat im Jahr 2023 aus Gründen der
digitalen Souveränität den Ausstieg aus Microsoft Office eingeleitet
und setzt nun auf LibreOffice. Warum dieser Schritt? Welche Erfahrungen
und Learnings gibt es bisher? Herr Stocker kann uns etwas darüber
erzählen, dass es Jahre dauert und viel Überzeugungsarbeit, um die
Menschen bei einer solchen Transformation auch mitzunehmen.


Sandra Barthel - Offene Netzwerke und Demokratische Öffentlichkeiten

Das Bündnis „Offene Netzwerke und Demokratische Öffentlichkeiten“
hat sich als zivilgesellschaftliche Initiative in die Debatte rund um
den deutsch-französischen Gipfel zur digitalen Souveränität
eingebracht. Was bedeutet „European < Open“? Und warum sollten
offene soziale Netzwerke als Teil digitaler Souveränität und als
öffentliche digitale Infrastruktur verstanden werden? Und was ist mit
Plus1 gemeint?


Christof Tschohl - Research Institute, Vorstand NOYB

Wie viel digitale Souveränität steckt tatsächlich in der
europäischen Digitalregulierung? Was bedeuten die jüngsten
Entwicklungen in den USA für den transatlantischen Datenschutz –
insbesondere die Möglichkeit des US-Präsidenten, Mitglieder
unabhängiger Aufsichtsbehörden wie der Federal Trade Commission
abzuberufen? Sind Datenübermittlungen aus der EU in die USA damit
weiterhin rechtssicher – oder steht ins Haus, dass der EuGH neuerlich
die Grundlage des Datentransfers für rechtswidrig erklärt?


Audio
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Moderation
Mod. Alexander Baratsits - cba.media

Kooperationspartner
epicenter.works [1] Wikimedia Österreich [2]

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Links:
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